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Schwächen des Homematic Funk-Kombisensors (persönliche Erfahrungen)

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Beiträge zu diesem Thema: 11

Homematic Funk-Kombisensor HM-WDS100-C6-O-2

Artikel-Nr.: 132192

zum Produkt
Schwächen des Homematic Funk-Kombisensors (persönliche Erfahrungen)
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21.06.2016, 10:20
Vor rund zwei Wochen habe ich die neue Version des Homematic Funk-Kombisensors erhalten und unmittelbar an meiner CCU2 angelernt.

Mit dem Kombisensor wollte ich vor allem bei Regen und Wind eine Steuerung von Markisen und Jalousien beeinflussen. Und genau bei dieser Aufgabe zeigen sich meiner Meinung nach die Schwächen des Kombisensors.

Es hat hier gerade seit etwa einer halben Stunde starken Nieselregen, bei dem man keine Markise mehr draussen haben möchte.

Die CCU2 zeigt jedoch immer noch keinen Niederschlag an. Ich bin somit zum Funk-Kombisensor gegangen um zu prüfen, was die Ursache ist, da selbiges Problem in den letzten Tagen fast täglich festgestellt werden konnte.

Beim Blick in den Trichter des Regensensors fällt auf, dass die Regentropfen sehr lange brauchen, bis sie die nötige Größe und Schwere haben, den Trichter hinunter zu laufen. Dort angekommen wartet dann bereits die nächste Hürde - das Schmutzgitter (ein paar Löcher am Boden des Trichters). Hier läuft das Wasser nicht ungehindert hindurch, sondern benötigt ebenfalls ein gewisses Gewicht, bis es sich durch die Löcher zwängt und dann endlich auf den Sonsor der Regensoforterkennung trifft. Wie gesagt, im Moment ist mehr als eine halbe Stunde starker Nieselregen vergangen, der Sensor zeigt aber immer noch "keinen Regen" an.

Erst wenn man mit den Fingern die Regentropfen nach unten bewegt, wird Regen registriert - jedoch, aufgrund des Sendeimpulses bis zu 3 Minuten verzögert.

Meiner Meinung nach hätte bei der Trichterform oder Materialauswahl etwas Anderes mehr Sinn gemacht.

Außerdem würde ich mir wünschen, dass man in der CCU festlegen kann, bei welchen Ereignissen der Kombisensor sofort Daten sendet. z. B. bei Regen und/oder bestimmter Windstärke -> sofortige Datenübertragung an die CCU.

Das würde ebenfalls die Batterielebenszeit schonen, jedoch individuellen Anforderungen gerecht werden. Bei Regen sind 3 Minuten Verzögerung zu spät, um z. B. eine Markise vor Regen zu schützen - zumal bei Nieselregen es wesentlich länger dauert.

Als reine Wetterstation sicher ein nettes Gimmik, aber als Sensor um bei sensiblen Ereignissen die Gebäudesteuerung zu beeinflussen, für mich im Moment nicht zu gebrauchen.

Ist eine entsprechende Firmwareanpassung geplant?

Um die Tropfen schneller vom Trichter zum Sensor zu befördern, werde ich in den kommenden Tagen mal ein Nano-, Lotusspray testen, und hoffen, dass der Niederschlag nicht am Trichter haften bleib und schneller herunterperlt.
Aw: Schwächen des Homematic Funk-Kombisensors (persönliche Erfahrungen)
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21.06.2016, 10:33
Servus,
die "Regensoforterkennung" besteht aus zwei Messingspitzen, die einen Abstand von ca. 1mm haben. Kommt Wasser durch das Sieb, tropft es auf die Spitzen und schließt so den Stromkreis und es wird Regen erkannt. Soweit die Theorie.
In der Praxis hat das noch nie zuverlässig funktioniert, weder beim alten KS300, noch bei den Nachfolgern KS500, KS550, OC3...
Daran läßt sich nichts ändern oder tricksen (alles schon probiert...).
Am Trichter mit irgendwelchen Beschichtungen rumzumurksen bringt auch nix, weil der Effekt (wenn überhaupt vorhanden) nach kurzer Zeit durch Staub etc. wieder verschwindet.
Es dauert halt bei leichtem Regen seine Zeit, bis die Wippe voll ist und kippt.
Sendeintervall:
Wenn man eine Direktverknüpfung mit z.B. einem Rolladenaktor anlegt, wird bei Regenerkennung oder bei Starkwind (einstellbar) sofort gesendet, somit ist zumindest bei Wind gewährleistet, daß die Markise nicht beim Nachbarn landet.
Regen wird zwar auch sofort gesendet, aber das "sofort" ist hier halt das Problem.
Dafür gibts nur eine vernünftige Lösung: einen extra Regensensor verwenden.
http://www.elv.de/homematic-funk-regensensor-1.html
Ansonsten sind die ELV- Kombisensoren sehr genau und zuverlässig.
Gruß - Toni
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21.06.2016, 10:37
Hallo berschl,

die Sofort-Erkennung ist lediglich bei Windböen gegeben, wenn eine direkte Geräteverknüpfung zwischen OC3 Sensor und Aktor besteht. Alle anderen Werte werden zyklisch im 120-180 Sekunden Raster übermittelt.

Für Ihren Anwendungsfall ist vermutlich der Homematic Regensensor besser bzw. als Ergänzung geeignet.

Wir haben Ihren Verbesserungsvorschlag an den Hersteller eQ-3 weitergeleitet. Aktuell können wir aber leider nicht sagen, ob und wann eine Umsetzung erfolgt. Informationen zu Optimierungen und Veränderungen können den jeweiligen Changelogdateien der Firmware entnommen werden.


Mit freundlichen Grüßen euer Team der technischen Kundenbetreuung
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21.06.2016, 10:47
Hallo berschl,

auch ich habe den OC3 Sensor und später denRegensensor montiert. Bei Nieselregen löst die Regenerkennung beim OC3-Sensor einfach nicht aus. Der Regensensor ist da ganz anders.
Gegen die "verschwindend" geringen Nieseltropfen kann man aber auch etwas tun. Einfach den Trichter demontieren und mit Silikonspray einsprühen. So werden die Tropfen schnell nach unten zum Sieb befördert. Natürlich muss man den Trichter auch hin und wieder reinigen.

Gruß
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21.06.2016, 10:54
...mein KS300 steht seit 7 Jahren auf dem Dach, wurde noch nie gereinigt oder mit Spray versaut, funktioniert aber nach wie vor zuverlässig. Reinigen schadet natürlich nicht, bringt aber auch nix (zumindest bei mir).
Gruß - Toni
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10.09.2016, 10:45
Hallo,

ich benutze auch seit 6 Jahren HM-WDS100-C6-O und war bisher eigentlich zufrieden. Seit ein paar Tagen spinnt allerdings leider die Temperatur- und Feuchtigkeitanzeige. Die anderen Sensoren funktionieren alle weiterhin ohne Probleme.
Gerade beim aktuellen Wetter nachts von ca. 10°C und hoher Luftfeuchtigkeit von ca. 80% werden nur noch die Max-Werte (T=80°C/Hyd=99%) angezeigt. Im Laufe des Tages bei warmen Wetter erholt sie sich wieder und funktioniert sporadisch. Hatte mal in anderen Foren geschaut. Ist wohl kein Einzelfall, dass diese Platine mit T/Hyd gerne mal aussteigt.
Habe heute bereits eine Service-Anfrage an ELV gesendet, da ich diese Platine gern tauschen würde. Hoffe, dass ELV ein Ersatzteil dafür anbietet!!! Ansonsten wäre dieses doch nicht ganz günstige Kombi-Gerät quasi fast nutzlos für mich, da gerade diese beide Anzeigen am Interessantesten sind.
Warten wir es ab...
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10.09.2016, 10:59
Servus,
Ersatzplatinen gibts nur für den KS300, nicht aber für WS550 oder OC3. Ärgerlich, ist aber leider so.
Zu Deinem Fehler:
Mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit ist eine der Leiterbahnen, welche vom oberen Ende der Platine vom Temp/Hygro- Sensor kommen, wegkorrodiert. Das ist eigentlich rel. einfach zu sehen und kann repariert werden, indem man die Leiterbahn(en) flickt. Dazu nimmt man eine Ader aus einer Litze, die man auf die defekte Stelle lötet. Vorher natürlich den Lötstopplack entfernen (Teppichmesser o.Ä.).
Danach sollte er wieder tun...
Gruß - Toni
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29.10.2016, 09:55
@leknik0815
Super Hinweis... werde mir die Platine mal ansehen! Bin bisher leider noch nicht dazugekommen. Aber mit dieser Aussicht auf Reparatur erhöht das natürlich die Chancen und damit mein Interesse! ;o)

Zu meiner Anfrage an ELV bezüglich einer Ersatzplatine habe ich folgende Antwort erhalten:
--------------------------------
Sehr geehrter Herr ...,

hiermit möchten wir uns für die Anfrage an den Kundenservice bedanken.

Die Platine für den Kombisensor steht uns seitens des Herstellers eQ-3 einzeln nicht zur Verfügung. Ein neuer HomeMatic Funk-Kombisensor ist unter der Art.-Nr. 132192 zum Preis von 249,95 € erhältlich.

Sollten Sie weitere Fragen haben, stehen wir Ihnen montags bis freitags unter der Telefonnummer 0491 6008 – 455 und per E-Mail unter kundenservice@elv.de zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

ELV Elektronik AG
--------------------------------

Daher mein klares Statement, ob ich diesen sehr teuren Kombisensor noch einmal kaufen würde:
GANZ KLAR... NEIN!!!
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12.11.2016, 15:51
Hab heute endlich mal Zeit gehabt und mich der Sache gewidmet! Das Öffnen des Gehäuses ist aber auch schon ne Wissenschaft für sich! :p Wenn man das Ding mal aufgeschraubt hat, weiß man auch, warum es dafür keine Wechselplatine gibt. Der Aufwand alle angeschlossenen Äderchen ab- und wieder anzulöten wäre enorm. Da hätte man als Hersteller auch vorher dran denken können! Aber die Profitgier war anscheinend mal wieder größer...
Hier zu sehen in der Mitte des Fotos unterhalb des weißen Temperatur- und Hydro-Sensor die defekte korridierte Leiterbahn:

Hintergrund, warum es zur Korrosion gekommen ist, ist das Auflösen der dünnen Schutzschicht im oberen Bereich der Platine. Für eine wetterdichte Kapselung der Platine hat es dann wohl trotz des Preises von 250€ nicht mehr gereicht! Für mich eigentlich ein Muss an dieser Stelle, denn die Platine ist dort komplett der Witterung ausgesetzt! Auch die Lötstellen selbst im oberen Bereich sehen nicht mehr so gut aus...
Werde wohl mal versuchen, wie von leknik0815 beschrieben, die Leiterbahn zu reparieren. Wobei ich glaube, dass es eine erneute Versiegelung mit ner leichten Silikonschicht ohne Reparatur der Platine auch tun würde. Das Problem scheint ja immer nur dann aufzutreten, wenn es draußen feucht ist.
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04.01.2017, 09:16
Hallo
Ich hab jetzt seit einigen Wochen den Sensor im Einsatz.
Aufbau, Verpackung, Zubehör finde ich grundsätzlich ok.
Regenmesser:
Die Regenerkennung ist nicht brauchbar --> meldet erst wenn es schon kräftig regnet.
Die Regenmenge lässt sich nicht zurück setzen.
Die Regenmenge wird außerdem durch den Reim (bzw. wenn der Reim schmilzt) verfälscht.
Windgeschwindigkeit:
Ich bin noch nicht über 28 Km/h gekommen obwohl der Wind (gefühlt) teilweise viel stärker ist --> Auswertung stimmt vermutlich im oberen Bereich nicht außerdem war es schon mehrmals für einige Tage so dass das Schaufelrad durch den anhaftenden Reim blockierte (Konstruktion nicht ideal gelöst).
Temperatur und Feuchtigkeit:
Sind ok.
Preis:
Für das was der Sensor kann bzw. die Verlässlichkeit ist der Preis zu hoch.



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11.01.2020, 15:28
Hallo zusammen,

hier auch meine Erfahrungen nach mehrjährigem Betrieb und einigen Batteriewechseln:

- Lichtsensor zur Steuerung von Markiesen und Rollläden bei Sonne nicht verwendbar, da viel zu ungenau. Hier hilft nur ein angefertigter Sonnensensor mit dem Temperaturdifferenzsensor (zwei Fühler in Schwarz-/weißem Rohr).

- Regensofortsensor auf Grund der Bauweise zum Einfahren von Markiesen bzw. Schließen von Fenstern ebenso nicht geeignet, da wie hier im Forum beschrieben, viel zu träge. Hier braucht man den Regensensor HM-Sen-RD-O, der sehr zuverlässig ist, wenn die Heizung funktioniert.

-Temperatur, Feuchte, Regenmenge = nice to have, brauche ich nicht wirklich, da gibt es besseres

- Windgeschwindigkeit und Richtung sind hier allerdings im voll automatisierten Haus außerordentlich wichtig: Während unserer Abwesendheit - das kann auch Urlaub sein - werden die Markiesen bei Sonne ausgefahren, damit es drinnen nicht zu warm wird. Bei Wind und Regen sollen sie dann zügig wieder einfahren. das klappt auch mit Wettersensor und Steuerung sehr gut.
Im Sommer sind die Fenster in den Räumen im OG oft gekippt oder nachts ganz offen. Falls bei Regen auch noch Wind aus SW bis NW ab einer gewissen Stärke dazu kommt, würde es in die Zimmer regnen, wenn nicht die schlaue Steuerung dann die Rollläden entsprechend herunterfahren würde. Sehr nützlich, denn ich wache oft nicht durch den beginnenden Regen, sondern den herunterfahreden Rolladen auf.


Diese Funktionen möchte ich nicht mehr missen, dafür brauche ich eine zuverlässige Wetterstation.

Noch ein Schwachpunkt meiner - nun gestorbenen - Station war von Anfang an ein defektes, schweggängiges Lager des Schalen-Anemometers. Damit lief es erst ab Windstärken von ca. 8 km an, dann aber mit richtigem Wert. Zuletzt habe ich das Lager noch leichtgängiger bekommen, was nun aber auch nicht mehr hilft.