Shop-Wechsel

Der Warenkorb wird nicht übernommen.

Zum Firmenkunden / Bildungseinrichtungs Shop

50 Jahre Mikroprozessor

Im Frühjahr 1971 stellte Intel den ersten Mikroprozessor, den 4004, als eigenes Produkt vor

Der Mikroprozessor wird 50 und ist so jung und leistungsstark wie nie zuvor. Als Intel im Auftrag einer japanischen Firma, die Rechenmaschinen baute, den 4004 als zentralen Baustein entwickelte, konnte man kaum ahnen, welche Bedeutung die kleinen Rechenchips einmal bekommen würden. Kein technisches Gerät kommt mehr ohne aus, unsere Autos haben mehr Prozessoren als Schweißnähte und Mikrocontroller programmieren und einsetzen ist für technikaffine Menschen eine Alltagsbeschäftigung.

Dem noch sehr einfachen 4004 folgte bald der 8008, dann der 8080 und später der 8086, der die Grundlage der ersten PC-Generation und damit quasi zum Standard wurde.

Intel erhielt 1969 den Auftrag des japanischen Rechenmaschinenherstellers Nippon Calculating Machine Corporation, zwölf Custom-Chips für deren Busicom-Rechenwerk zu entwickeln. 

Die Ingenieure von Intel schlugen ein neues Design von nur vier Chips vor, darunter einen, der für die Verwendung programmiert werden könnte. Dieser programmierbare Chip, später als Intel 4004 bekannt, wurde der erste Allzweck-Mikroprozessor. Der Mitentwickler, der Intel-Ingenieur Ted Hoff, bezeichnete die Entwicklung als „die Demokratisierung des Computers”.

Ironischerweise war Busicom mit dem Rechenwerk unzufrieden, zudem beeinflussten während der Entwicklung des Chipsatzes fallende Preise den Weltmarkt für Rechenmaschinen und Taschenrechner. Nachdem Busicom, die Firma verschwand 1974 vom Markt, eine neue Preisbasis verhandeln wollte, und gleichzeitig Intel das Profit-Potential des 4004-Designs erkannte, kaufte Intel die Rechte an dem Chip zurück. Ab Mai 1971 gehörten diese Intel und der Siegeszug von Intel in der Mikrorechnerwelt war eröffnet.

Im virtuellen Intel-Museum kann man Geschichte und die Entwicklung nachverfolgen.


Weitere Informationen finden Sie hier

Bild: Intel